Bewerbung als Fotolaborant/in

Aktualisiert am 4. August 2020 von Ömer Bekar

Wer als Fotolaborant/in arbeiten will, der wird seit 2013 die Ausbildung zum Mediengestalter/in in Digital und Print für Gestaltung und Technik absolvieren müssen. Aus diesem Grund sind die nachfolgenden Informationen auch diesem Ausbildungsberuf zugrunde gelegt.

Tätigkeit: Fotolaborant/in ist die frühere Berufsbezeichnung für den heutigen Beruf des/r Mediengestalters/innen in Digital und Print mit der Fachrichtung Gestaltung und Technik. Sie gestalten Medienprodukte, planen Produktionsabläufe, kombinieren unterschiedliche Medienelemente und bereiten Daten für den digitalen Einsatz auf, welche sie dann für den jeweiligen Verwendungszweck zusammenstellen.

►Beispiel für ein Bewerbungsanschreiben als Mediengestalter/in für Digital und Print

Sehr geehrte Damen und Herren,

möglicherweise können meine langjährigen Erfahrungen als Fotolaborant mit einer zusätzlichen Weiterbildung zum Mediengestalter für Digital und Print in Ihrer erfolgreichen Werbeagentur von großem Nutzen sein.

Nachdem ich eine gute Ausbildung als Fotolaborant genossen habe, hatte ich nach meiner Weiterbildung zum Mediengestalter für Digital und Print zahlreiche Gelegenheiten, in denen verschiedene Medienprodukte nach Kundenwunsch gestalten konnte. Ich bin vertraut mit sämtlichen Arbeitsvorbereitungen, einschließlich der Bereitstellung von Daten für die Mehrfachnutzung sowie den Medienelementen. Ebenso bin ich geübt darin, Datenausgabegeräte zu konfigurieren sowie den Produktionsworkflow zu steuern und zu überwachen, um nur einige meiner Erfahrungen an dieser Stelle aufzuzählen.

Ich freue mich darauf, Ihnen in einem persönlichen Gespräch mehr von meinen Berufserfahrungen nahe zu bringen, denn ich bin überzeugt davon, dass Ihre Werbeagentur mit meinem Wissen und können zu einem unschlagbaren Mitbewerber auf dem Markt wird.

Mit freundlichem Gruß

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►Beispiel für ein Bewerbungsanschreiben als Azubi Fotolaborant/in

Sehr geehrte/r Frau/ Herr Rufmann,

Einfach nur eintunken und fertig ist das Bild? Ich denke nicht, dass die Entwicklung eines Bildes so einfach sein wird. Um das genauer zu wissen, bewerbe ich mich hiermit bei Ihnen für den ausgeschriebenen Ausbildungsplatz zum Fotolaboranten.

Die von Ihnen in der Anzeige in der Zeitung ‚Torfkurier‘ vom … geforderten Fertigkeiten wie Geschicklichkeit und Präzision bringe ich mit. Fachwissen würde ich mir gerne in Ihrem Betrieb aneignen.

Derzeit besuche ich die letzte Klasse an der Realschule und werde sie im Sommer mit meinem erweiterten Realschulabschluss verlassen.

Ich bin ausgesprochen zuverlässig, vorsichtig und arbeite genau nach Anweisungen. In mir bekannten Bereichen arbeite ich gerne selbständig. Ich kann sowohl im Team, als auch alleine arbeiten. Mein Auftreten gegenüber anderen Menschen ist höflich, freundlich und zuvorkommend.

Meine Fähigkeiten im Kundenkontakt würde ich gerne mit Ihrer Unterstützung ausbauen. Über eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch bei Ihnen würde ich mich sehr freuen.

Diese Fragen kommen im Vorstellungsgespräch auf Sie zu. Machen Sie den Online Test

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Mit freundlichen Grüßen

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Aufgaben/Tätigkeiten

  • Planung des Produktionsablaufs (z.B. Arbeitsauftrag analysieren, Festlegung des Verfahrensweges, Übernahme der Daten)
  • Gestaltung von Medienprodukten (z.B. Entwerfen und Erstellen von grafischen Elementen, gestalterische Bearbeitung von Texten, Bildern und Grafiken, Layouterstellung, Softwaretools auswählen und anwenden)
  • Daten übernehmen, erstellen, transferieren, konvertieren (für die Mehrfachnutzung)
  • Bereitstellung von Medienelementen, die auf unterschiedlichen Medien ausgegeben werden
  • Pflege von Inhalten und Analyse von Interaktionen im Internet

Arbeitsumgebung

Als Fotolaborant/in beziehungsweise Mediengestalter/in für Digital und Print ist man in erster Linie in Unternehmen der Druck- und Medienwirtschaft, in Verlagen, in Werbeagenturen, bei Herstellern von Online-Medien und in Fotolaboren.
Dabei befindet sich der eigentliche Arbeitsort zumeist in Ateliers, in Büroräumen sowie in Besprechungsräumen oder beim Kunden selbst.

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Wer ausschließlich als Fotolaborant/in arbeitet, der hat es bei seiner täglichen Arbeit unter anderem mit Fotografien, Fotoplatten, digitalen Druckvorlagen sowie mit fototechnischen Chemikalien, Emulsionen, Entwickler- und Fixierbäder und Messgeräten zu tun, um an dieser Stelle nur einige wenige zu nennen.
Für die Tätigkeit als Mediengestalter/in für Druck und Print hingegen benötigt man mehr Software, Drucker, PC, Cutter, Klebstoff und Papier, um daraus verschiedene Medienprodukte herzustellen.

Arbeitsbedingungen

  • Bildschirmarbeit
  • Arbeit in Büroräumen und im Sitzen
  • Gruppen- und Teamarbeit
  • Kundenkontakt

Verdienst/Einkommen

Der durchschnittliche Verdienst eines Mediengestalters, unter welchen man auch als Fotolaborant/in fällt, beträgt in Deutschland  zwischen 2.448 € und 3.061 € Brutto  im Monat.

Zukünftige Entwicklung

Da der Trend immer mehr zu digitalen Medien geht, wird sich die Tätigkeit als Fotolaborant/in zunehmend mehr in die digitale Gestaltung erstrecken. Herkömmliche Fotos werden kaum noch durch den Fotolaboranten hergestellt. Vielmehr liegt der Trend, dem man als Mediengestalter/in für Druck und Print in den nächsten Jahren gegenübersteht, im Bereich des Webdesigns sowie in der Trimedialität. Letzteres bedeutet die parallele Nutzung des Users von unterschiedlichen Medien (Rundfunkbeitrag im Internet nachlesen, usw.).

Beschäftigungs-Besetzungsalternativen

  • Mediengestalter/in für Druck und Print mit unterschiedlichen Fachrichtungen
  • Werbe- und Medienvorlagenhersteller/in
  • Werbevorlagenhersteller/in
  • Dekorvorlagenhersteller/in
  • Druckformhersteller/in
  • DTP-Fachkraft
  • Fotomedienlaborant/in
  • Kleinoffsetdrucker/in
  • Reprograf/in mit unterschiedlichen Fachrichtungen
  • Reprohersteller/in
  • Scanner-Operator/in
  • Schriftsetzer/in
  • Vervielfältiger/in
  • Staatlich Geprüfte/r Grafikdesigner/in
  • Mediengestalter/in für Flexografie

Spezialisierung

Innerhalb der einzelnen Tätigkeitsbereiche kann man sich auf Mediendesign oder auch auf Medienproduktion spezialisieren und damit unter anderem als Computer-Animator/in oder als DTP-Fachkraft, als Multimediafachmann/-fachfrau und Scanner-Operator/in arbeiten.

Weiterbildung

Um als Fotolaborant/in beziehungsweise Mediengestalter/in für Digital und Print beruflich weiterzukommen, bieten sich die nachfolgenden Weiterbildungen und Studienrichtungen an:

  • Schriftsetzmeister/in
  • Industriemeister/in Fachrichtung Printmedien
  • Geprüfte/r Medienfachwirt/in Digital oder Print
  • Betriebswirt/in für Medien
  • Technische/r Fachwirt/in
  • Webdesigner/in
  • Ausbilder/in
  • Studienrichtung Mediendesign und -kunst
  • Studienrichtung Druck- und Medientechnik
  • Studienrichtung Medien- und Multimediatechnik
  • Studienrichtung Medienproduktion
  • Studienrichtung Medienwissenschaft

 

41 Fragen aus dem Einstellungstest

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